Praxis für Hundepsychologie-Sundern

Lernen Sie Ihren Hund zu verstehen!

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Sicher sind Sie auf der Suche nach Hilfe, weil Sie und Ihr Hund vor der ein oder anderen Herausforderung im Alltag stehen. So individuell wie dieser Alltag bei Ihnen und Ihrem Hund aussehen mag, möchte und werde ich diesen auch betrachten. Darum ist es mir wichtig Sie und Ihren Hund in Ihrem häuslichen Umfeld kennenzulernen. Nur so gelingt es mir gezielte Hilfe zu leisten.

Angst und Grauen stehen dieser Hündin aus schlechter Haltung ins Gesicht geschrieben

Angst und Grauen stehen dieser Hündin aus schlechter Haltung ins Gesicht geschrieben

Manches Hundeverhalten liegt in der Vorgeschichte des Hundes begründet. Vielleicht haben Sie Ihren Hund aus dem Tierheim oder er entstammt einer Massenproduktion und wurde Ihnen als liebevoll auf dem Bauernhof aufgezogen verkauft. Zuhause angekommen und herangewachsen, ist das Fellgesicht plötzlich immer häufiger angstverzerrt und das obwohl sie ihm immer nur streichelnd ein Haar gekrümmt haben. Häufig ist die Geschichte des Hundes nicht vollständig bekannt und hinter dem Verhalten des geliebten Sofawolfes lässt sich ein tiefsitzendes Trauma, verursacht durch Gewalt und Schrecken, vermuten. Auch falsche Ernährung, Behinderungen, Verletzungen oder Krankheiten nehmen großen Einfluß auf das Hundeverhalten. Umso wichtiger ist darum auch meine Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt.

Harmonie zwischen Mensch und Hund

Harmonie zwischen Mensch und Hund

Doch nicht alles lässt sich auf oben angerissene Umstände berufen. Rassetypische Eigenschaften, mangelnde oder falsche Ausbildung – verursacht durch Unwissenheit oder den Besuch einer mit Gewalt arbeitenden Hundeschule – und manchmal auch schlichtweg Kommunikationsschwierigkeiten, zwischen Hund und Mensch (oder Hund und Hund), können das Glück trüben.

Vielleicht haben Sie aber auch noch gar keinen Hund und würden sich vor einer Anschaffung lieber genau informieren welcher Hund zu Ihnen und Ihrem Leben passt? Gemeinsam finden wir eine Lösung für jedes Problem – damit Sie und Ihr Hund ein starkes, tolles Team werden!
Glückliche Hunde und die dazugehörigen glücklichen Menschen sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Finden Sie nicht auch?

Berufsverband der Hundepsychologen

Anerkanntes Mitglied im Berufsverband der Hundepsychologen

Tranieren statt dominieren

Unterstützerin bei Trainieren statt dominieren

Tagesseminar 28.10.2017: “Praktische Umsetzung der Rohfütterung unserer Hunde” mit Nicole Wenzel

In Theorie & Praxis werden wir an unserem Seminartag folgenden Fragen auf den Grund
gehen:

  • Der Hund, der Karnivore, oder doch nicht, und was bedeutet das für die Fütterung?
  • Die Bestandteile der Rohfütterung: Fleisch, Knochen, Fisch, Gemüse, Obst, Getreide,
    Milchprodukte & Zusätze – was muss, was kann und was sollte nicht verfüttert werden?
  • Aufbewahrung und Verarbeitung der einzelnen Bestandteile.
  • Die Zusammenstellung einer Hundemahlzeit (theoretisch + praktisch) – wie viel der
    einzelnen Bestandteile benötigt mein Hund?
  • Futterplan für eine Woche zusammenstellen.
  • Praxis: Gemüse/Obst zubereiten, Fleisch und Öl dazu, und fertig ist die erste Mahlzeit!
  • Umstellung/Kosten/Urlaub – wie stellt man seinen Hund am besten um, welche Probleme
    könnten auftreten, und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wo kann man die Bestandteile beschaffen, und welche Kosten kommen ca. auf einen zu?
  • Was ist im Urlaub mit der Fütterung?
  • Welche Möglichkeit der Leckerchenwahl gibt es?
Nicole Wenzel

Referentin: Nicole Wenzel ist geprüfte CumCane®-Trainerin bei Dr. Ute Blaschke-Berthold. Sie arbeitet in Kooperation mit Anja Fiedler. Genau wie das Training mit Hunden, so hat auch deren Ernährung bei ihr Hand & Fuß. Das Thema Rohfütterung beschäftigt Nicole seit rund 15 Jahren, der Auslöser dafür war ihr damals kranker Hund Pascha. Als Nicole nach langen Zweifeln die Umstellung endlich wagte, war sie von den positiven Veränderungen so begeistert, dass sie sich immer tiefer in die Materie kniete und durch diverse Fachliteratur und Seminare bei verschiedenen Referenten ihr Wissen erweitert/e. Seit 2006 hält Nicole ihre Seminare rund um die Rohfütterung, um Menschen & ihren Hunden bei der Umstellung zu helfen! Mehr zu Nicole & Ihrer Arbeit unter www.dogable.de

 

 

 

 

 

 

Seminargebühr: 80 Euro pro Person. Eine Teilnahme an diesem Seminar ist nur ohne Hund möglich.

Getränke und Mittagessen exklusive.

Datum: Samstag 28.10.2017

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: 59846 Sundern

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen und Seminare

 

Seminaranmeldung

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Wochenend-Seminar 02.10. und 03.10.2016 Targets treffen Enrichment – bereichernde Ziele für den Hundealltag mit Anne Bucher

Anne Hake, Jahrgang 1981, ist Trainerin für Menschen mit Hund und/oder Pferd. Sie lebt und arbeitet in Wermelskirchen im Bergischen Land und betreibt dort ihre Hundeschule „Die Hundepatin“. Anne ist Mitglied im CumCane Netzwerk und referiert in regelmäßigen Abständen sowohl alleine, als auch Seite an Seite mit Dieter Degen. Anne ist geprüftes Mitglied und anerkannte Referentin des IBH e.V. und dort aktiv als Pressesprecherin, zudem ist Anne als Dozentin für die ATN AG tätig. Anne ist über den Tierschutz zum Hundetraining gekommen und hat ihren ursprünglichen Beruf im kaufmännischen Bereich und Qualitätswesen zu Gunsten ihrer Selbstständigkeit aufgegeben.

Anne Bucher, Jahrgang 1981, ist Trainerin für Menschen mit Hund und/oder Pferd. Sie lebt und arbeitet in Wermelskirchen im Bergischen Land und betreibt dort ihre Hundeschule „Die Hundepatin“. Anne ist Mitglied im CumCane Netzwerk und referiert in regelmäßigen Abständen sowohl alleine, als auch Seite an Seite mit Dieter Degen. Anne ist geprüftes Mitglied und anerkannte Referentin des IBH e.V. und dort aktiv als Pressesprecherin, zudem ist Anne als Dozentin für die ATN AG tätig. Anne ist über den Tierschutz zum Hundetraining gekommen und hat ihren ursprünglichen Beruf im kaufmännischen Bereich und Qualitätswesen zu Gunsten ihrer Selbstständigkeit aufgegeben. http://www.canecaba.de/

 

Enrichment (Bereicherung) ist kein Modebegriff, sondern ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens mit unseren (Haus)Tieren. Nicht nur in Zoos hat man unlängst entdeckt wie sich die Lebensqualität der Tiere durch Enrichment steigern lässt, auch in einem erfolgreichen und bedürfnisorientiertem Alltagstraining hat Enrichment einen festen Platz.

Beim Enrichment geht es darum Defizite aufzudecken, schlafende Talente zu entdecken und Frustration abzubauen – Enrichment ist viel mehr als Beschäftigung! Dennoch kann Beschäftigung ein Teil des Enrichments sein und hier kommen die Targets ins Spiel.

Targets (Ziele) können ein Weg sein unseren Tieren Enrichment zu bieten, dazu sind sie sinnvolle Helfer im Alltag und das Targettraining bietet viel Spaß für Hund & Halter, unabhängig von Alter, körperlicher Fitness oder etwaigen Handicaps.

In diesem Wochenendseminar widmen wir uns dem Enrichment von verschiedenen Betrachtungsweisen, klären die Funktion und die Anwendung,. In kleinen Gruppen erarbeiten wir miteinander Wege zur erfolgreichen Umsetzung im Alltag der Teilnehmer.

Als einen möglichen Baustein im Enrichment tauchen wir im Praxisteil in die Welt der Targets ein und bauen, je nach vorher entdeckten schlummernden Talenten, verschiedene Targets aus dem Bereich der Körper-, Sicht-, Geruchs- oder Hörtargets auf.

ibh anerkannte Referentin

 

Seminargebühr: 170 Euro pro Person ohne Hund. 180 Euro pro Person mit Hund. Die Plätze mit Hund sind leider schon alle belegt.

Getränke und Mittagessen exklusive.

Datum: Sonntag 02.10.2016 und Montag, 03.10.2016

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: 59846 Sundern

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen und Seminare

Seminar 06.03.2016: Das Ausdrucksverhalten des Hundes

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Das Ausdrucksverhalten des Hundes

Die Körpersprache von Hunden zu beobachten und sicher zu interpretieren gehört zu den Schlüsselqualifikationen von Hundetrainern und Verhaltensberatern. Dieses Seminar beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit dem Ausdrucksverhaltens des Haushundes.

In den Theorieblöcken werden die Ausdrucksstrukturen und die Grundregeln zur Interpretation der Körpersprache, sowie die gängigen Konzepte von Verhaltensbiologen und Berufspraktikern zum Ausdrucksverhalten besprochen.

In den Praxiseinheiten werden wir anhand von aufschlussreichen Videoaufnahmen in die Umsetzung der theoretischen Inhalte einsteigen und in zahlreichen gemeinsamen Übungen Hundeverhalten beobachten, filmen und analysieren.

 

Über den Dozenten:

Gerrit Stephan: Biologe und Hundetrainer

Gerrit Stephan, Jahrgang ’66 ist Biologe (B.Sc.), ATN-Absolvent und arbeitet seit einigen Jahren als Verhaltensberater und Hundetrainer in Bochum. In seinen Vorträgen und Seminaren vermittelt er die biologischen Grundlagen von Hundeverhalten und -training fundiert, umfassend und allgemeinverständlich.

 

 

Seminargebühr: 80 Euro pro Person ohne Hund. 90 Euro pro Person mit Hund.

Getränke und Mittagessen exklusive.

Datum: Sonntag, 06.03.2016

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: 59846 Sundern

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen und Seminare

 

 

 

Der Jahreswechsel und die Angst unserer Hunde

Jedes Jahr zu Silvester wimmelt es vor Tipps und Weisheiten in den Medien. Auch gut gemeinte Tricks, von anderen Hundehaltern, werden an Besitzer von geräuschempfindlichen Hunden weiter gegeben. Einige dieser Tipps können Ihrem Hund aber mehr schaden als helfen. Ich möchte versuchen die am weitverbreitetsten Tipps aufzulisten und Ihnen helfen sich im Falle eines – mit Sicherheit gut gemeinten, aber vielleicht nicht sinnvollen Rates- Klarheit zu verschaffen.

1. Darf man den Hund trösten, wenn er Angst vor Gewitter oder Silvesterknallern hat?

Ja! Auch wenn immer wieder, teils sogar von Trainern oder medizinischem Fachpersonal davon abgeraten wird. Nicht alle Fachleute sind auf dem neuesten Stand. Das ist in jedem Beruf so. Schauen wir uns zunächst einmal an was Trost eigentlich ist.
Trost ist eine Form der sozialen Unterstützung und hat eine beruhigende, ja sogar schutzspendende Wirkung. Der Trost ist ein uraltes Verhalten in der Geschichte der Säugetiere. Ein Verhalten, das sich nicht bis heute gehalten hätte, wäre es sinnlos. Diese Art der Fürsorge kommt auch bei Hunden vor, die ja auch zu den Säugetieren gehören. Hunde erkennen Trost und kommen zu uns Menschen, um Trost und Schutz zu suchen. Es ist nicht wahr, dass Trost die Angst bei Hunden verstärkt. Das Gegenteil ist der Fall! Trost hilft Angst zu lindern.
Trost sollte aber nicht mit Mitleid verwechselt werden. Mitleid kennen Hunde tatsächlich nicht und bekommen das Gefühl, dass wir Menschen auch bemerken das Gefahr droht. Hierbei verstärkt sich dann die Angst. Trösten? Ja. – Mitleid? Nein!
Was können Sie also tun? Belagern Sie Ihren Hund nicht mit Tränen des Mitleids in den Augen. Sucht er Schutz, dann gewähren Sie ihm Schutz. Sie wissen ja das an Silvester nicht die Welt untergeht, haben also keine Angst. Ignorieren Sie die Böller, ABER niemals Ihren Hund! Streicheln und beruhigen Sie Ihren Hund. Bitte achten Sie beim Streicheln darauf, dass er auch wirklich angefasst werden möchte. Sonst fügen Sie ohne es zu wollen etwas unangenehmes für Ihren Hund hinzu. Wenn er sich unter dem Tisch verkriechen möchte, lassen Sie ihm bitte seinen Rückzugsort.

2. Den Hund in ein dunkles Zimmer sperren, damit er die Raketen nicht sieht?

Bitte nicht! Lassen Sie Ihren Hund nicht in seiner Angst alleine. Für Ihren Hund sind sie ebenso ein wichtiger Sozialpartner, wie er es für Sie ist. Er ist von Ihnen abhängig. Sie füttern ihn, streicheln ihn, sorgen dafür das er raus kann, spielen mit ihm, bieten ihm Sicherheit. Ihr Hund empfindet sie sozusagen ein wenig als Quelle des Überlebens. Wie muss es sich anfühlen, wenn diese Quelle in, für den Hund als lebensbedrohlich empfundenen, Situationen entzogen wird?
Übrigens ist Angst ein Überlebensmechanismus, der willentlich nicht gesteuert werden kann. Angst kann urplötzlich bei einem auslösenden Reiz auftreten. Jederzeit, in jedem Alter und auch bei Hunden die zuvor niemals Angst bei Gewitter oder Silvester hatten. Seien Sie darum in diesen Tagen besonders vorsichtig, was den Freilauf Ihren Hundes angeht und lassen Sie ihren Hund grundsätzlich an Silvester nicht alleine.

3. Gib ihm doch ein  Beruhigungsmittel?

Vorsicht bitte bei Beruhigungsmitteln! Natürlich gibt es welche die Ihrem Hund helfen. Der Markt hat da eine ganze Palette zu bieten. Leider sind einige davon absolut nicht zu empfehlen.
Medikamente mit dem Wirkstoff Acepromazin z.B. Dieses Medikament lähmt die Muskeln des Hundes. Gleichzeitig ist der Hund bei Bewusstsein und eine Nebenwirkung des Medikamentes ist eine erhöhte Wahrnehmung von Geräuschen. Ihr Hund liegt für Sie also völlig ruhig und benebelt wirkend in der Ecke. Was sie nicht sehen ist die innere Qual Ihres geliebten Tieres! Er hört die Geräusche noch lauter und hat noch mehr Angst. Gleichzeitig kann er sich nicht mehr bemerkbar machen oder gar fliehen. Bitte schicken Sie ihn niemals in diese psychische Hölle!
Mir bekannte Medikamente die diesen ungünstigen Wirkstoff enthalten:
Sedalin, Vetranquil, Prequillan und Calmivet
Ihr Tierarzt kennt sicher gute Alternativen. Auch ein Tierheilpraktiker kann Ihnen etwas zur Unterstützung empfehlen.

4. Der Hund muss da durch, nimm ihn mit raus um 0:00 Uhr?

Angst wird nicht weniger, wenn man einem sich ständig wechselndem, unkontrollierbaren Reiz (Knallen, Heulen, Zischen, Geruch von Feuer und Schwefel) ausgesetzt wird, ohne die Möglichkeit zu fliehen. Allerdings könnte sich die Angst verändern und zu einer unkontrollierbaren Panik werden und möglicherweise zum Biss führen. Ihr Hund sollte also auf gar keinen Fall “da durch” müssen. Sie erinnern sich bestimmt was weiter oben über Trost und Schutz geschrieben wurde. ;-)
Was können Sie langfristig tun, wenn Sie einen ängstlichen, geräuschempfindlichen Hund haben?
Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe. 1 Woche vor Silvester ist definitiv zu spät. Mit Hilfe einer Verhaltenstherapie und entsprechendem Training können Sie ihrem Hund helfen. Ganz gleich ob er von seiner Art her geräuschempfindlich ist oder durch eine negative Erfahrung traumatisiert wurde.

Eine Liste von gewaltfrei arbeitenden Trainern und Therapeuten, die Ihnen diese Hilfe bieten können finden Sie hier: Klick
Ich wünsche Ihnen und Ihren Tieren einen stress- und angstfreien Rutsch ins neue Jahr! Möge der nächste Jahreswechsel unter deutlich besseren Bedingungen stattfinden!
Mit den besten Wünschen
Bettina Meisterjahn

Eindrücke vom Ausflug auf den “Planeten Hund”

Gerrit Stephan erklärt uns die Unterschiede zwischen dem menschlichen und dem hundlichen Auge. Faszinierend, wozu unsere Caniden im Stande sind!

Gerrit Stephan erklärt uns die Unterschiede zwischen dem menschlichen und dem hundlichen Auge. Faszinierend, wozu unsere Caniden im Stande sind!

Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern unseres Seminars “Planet Hund”! Es war ein sehr schöner und interessanter Tag für alle Beteiligten. Auch die 6 teilnehmenden Hunde waren rundum zufrieden.

Unser Referent Gerrit Stephan verstand es, bedingt durch seine lockere Art zu referieren, uns die Wahrnehmungswelt der Hunde ein ganzes Stück näher zu bringen und Missverständnisse aufzuzeigen, die in der Mensch/Hund Beziehung, schnell aufgrund von Unkenntnis passieren können. Auch mit altbackenem Irrglauben räumte er auf charmante, niemals anklagende Weise, auf.

 

 

 

Planet Hund

Ausverkauft – kein Platz blieb frei. Interressiert lauschen die Zuhörer Gerrit Stephans Ausführungen zu zuchtbedingten Organveränderungen, die großen Einfluß auf verschiedene Wahrnehmungen unserer Hunde haben

 

Hier wurden Wissenschaft und Biologie spannend und unterhaltsam vermittelt.  Die praktischen Übungen untermauerten die theoretischen Teile des Seminars auf eindrucksvolle Weise. Der Tag war spannend bis zur letzten Sekunde! Hierfür geht unser aller Dank an Gerrit Stephan, der versprochen hat uns in naher Zukunft in den Genuss eines weiteren Seminars aus seinem Repertoire kommen zu lassen.

 

Wir können es kaum erwarten! Bereits jetzt sind schon zahlreiche Anmeldungen für das kommende Event eingegangen. Die Termine für die folgenden Seminare werden rechtzeitig veröffentlicht.

Theofanis Gekas – aufgeregter Dauerbeller aus Frustration

Theofanis - ein griechischer Kokoni

Theofanis – ein Kokoni aus Griechenland

Eigentlich wollten wir einen Hund, wo man sich beim Streicheln nicht bücken muss. Und dann kam Theo… Theo ist Grieche und kam im Juni´14 über eine Pflegestelle zu uns. Wir fuhren Sonntags “nur zum Gucken” und haben ihn direkt mitgenommen.

Er lebte sich eigentlich ganz gut ein. Theo bellte aber alles und jeden an, also beschlossen wir in die Hundeschule zu gehen.

Die Hundetrainerin kam zu zwei Einzelstunden und beurteilte unseren Theo als arrogant und dominant. Er sei nicht die hellste Kerze auf der Torte, damit müsste man leben. Sie gab uns auch Tipps, wie wir es schaffen, dass Theo nicht mehr auf den Tisch geht.

Wir sollten Mausefallen aufstellen… Gott sei Dank haben wir das nicht gemacht!!! Nach diesen zwei Einzelstunden sind wir in die Hundeschule gefahren. Mitten im Wald wurde auf einem eingezäunten Platz, in einer Gruppe, geübt. Theos Verhalten änderte sich nicht, es wurde eher schlimmer. Zwar war er nach dem Üben sehr ruhig und legte sich ab, aber gelernt hatte er nichts…  Er war viel zu abgelenkt von den anderen Hunden, unausgeglichen und aufgeregt. Dann schloss die Hundeschule überraschend und wir müssten uns neu orientieren.  Über Freunde erfuhren wir von Bettina Meisterjahn und setzten uns mit ihr in Verbindung. Wir machten einen Termin aus und dann ging es direkt auch los.

Es dauerte keine 20 Minuten und Theo suchte sich seinen Ruheplatz direkt auf Tinas Schoss. So kannten wir Theo gar nicht… Er bellte unseren Besuch sonst die ganze Zeit an, bei jeder Bewegung die der Besuch machte, regte er sich wahnsinnig auf.

Ich erzählte ihr von den Mausefallen, dem Reißen an der Leine und der Charaktereinschätzung der anderen Hundetrainerin. Tina schlug die Hände über dem Kopf zusammen und erklärte uns ihr Trainingskonzept. Sie erklärte uns auch, das Theo nicht dumm ist, sondern einfach nur frustriert, weil wir ihn nicht verstanden haben. Ehrlich gesagt war ich wegen meiner vorangegangenen Erfahrung sehr skeptisch, ließ mich aber gespannt drauf ein. Wir besprachen die Ziele, die erreicht werden sollten, um uns und vor allem Theo Lebensqualität zu ermöglichen. Auch sein Futter wurde in Augenschein genommen und umgestellt. Dadurch verschwanden dann auch die Darmprobleme die er von Anfang an hatte.

Aufmerksam, hellwach und doch gelassen. Theo heute.

Aufmerksam, hellwach und doch gelassen. Theo heute.

Und dann fingen wir an. Schon nach der ersten Stunde merkte man die ersten Veränderungen an Theo. Er und auch wir merkten schnell, dass unser “Kommunikationsproblem” jetzt bald der Vergangenheit angehört. Wir bekamen unsere Hausaufgaben und übten fleißig. Es stellten sich erste Erfolge ein!!! Theo ließ sich schon nach der ersten Stunde super an der Leine führen und war sichtlich entspannter. Auch wir arbeiteten an uns und mussten feststellen, dass es gar nicht so einfach ist aus alten Gewohnheiten auszubrechen. Kleine Rückschläge steckten wir aber schnell weg und Theo blühte auf. Seine Frustration löste sich in Wohlgefallen auf. Voller Begeisterung lernte er, und auch wir, wie man zu einem Team zusammen wächst. Er ist schnell bei seinen Lektionen und ist sehr aufmerksam dabei.

 

 

Der doppelte Rückruf ist Theo's Lieblingsübung

Mr. 1000 Volt!! Der doppelte Rückruf ist Theo’s Lieblingsübung

Von März bis Juni´15 haben wir in 7 Trainingsstunden riesige Erfolge verbucht. Theo ist jetzt entspannt und läuft nun ohne Leine. Er ist auch in schwierigen Situationen abrufbar und ein ganz anderer Hund. Ein entspannter, verspielter, toller, junger Hund!!! Wir sind jetzt eng zusammen gewachsen und ein Team, das sich versteht! Meine Skepsis ist weg und wir sind sehr glücklich Tina getroffen zu haben. Unser Weg ist noch nicht zu Ende. Weitere Ziele warten auf uns, aber der Anfang ist getan…

 

VIELEN DANK TINA

Theo und Familie

Seminar: Planet Hund 17.10.2015

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Wie sehen Hundeaugen? Hören Hunde 9 mal lauter?

Ein Tag auf Planet Hund

Menschen und Hunde sind sich in vielen Punkten sehr ähnlich. Die erstaunliche Ähnlichkeit im Sozialverhalten ermöglicht z.B. ein wunderbar vertrautes Zusammenleben mit unseren vierbeinigen Partnern. Dieses selbstverständliche Zusammenleben lässt uns oft vergessen, dass Hunde und Menschen aus sehr verschiedenen Zweigen der Evolution hervorgegangen sind.

Hunde nehmen unsere gemeinsame Umwelt anders wahr als wir. Von dämmerungsaktiven Beutegreifern abstammend haben sich ihre Sinnesorgane im Laufe der Evolution an andere Anforderungen angepasst als die von uns handbenutzenden, obstsammelnden Primaten. Nicht selten wirken unsere Hunde in ihre eigene Welt vertieft und sind voll auf Dinge konzentriert, deren Existenz wir bestenfalls erahnen können.

Die Wahrnehmung eines Hundes verständlich erklärt

Die Wahrnehmung eines Hundes verständlich erklärt

Wir begeben uns gemeinsam für einen ganzen Tag auf den Planeten Hund und vergleichen unsere eigene Wahrnehmung der Dinge mit der unserer Hunde. Die Teilnehmer bekommen einen fundierten Einblick in die Funktion der unterschiedlichen Sinnesorgane und lernen in vielen kleinen gemeinsamen Experimenten die Leistung der Augen, Ohren, Nasen etc. von Mensch und Hund besser einzuschätzen.

Als Gäste auf Planet Hund werden wir am Ende des Tages viel gestaunt und gelernt, aber ganz sicher auch eine Menge Spaß gehabt haben.

 

 

 

Seminargebühr: 75 Euro pro Person ohne Hund. 85 Euro pro Person mit Hund.

Für kalte und warme Getränke ist gesorgt. Mittagessen exklusive.

Datum: Samstag, 17.10. 2015

Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: 59846 Sundern

Die Plätze mit Hund sind alle belegt. Anmeldungen ohne Hund sind weiterhin möglich.

Über den Dozenten:

Gerrit Stephan: Biologe und Hundetrainer

Gerrit Stephan, Jahrgang ’66 ist Biologe (B.Sc.), ATN-Absolvent und arbeitet seit einigen Jahren als Verhaltensberater und Hundetrainer in Bochum. In seinen Vorträgen und Seminaren vermittelt er die biologischen Grundlagen von Hundeverhalten und -training fundiert, umfassend und allgemeinverständlich.

 

 

 

 

 

Urlaub

Liebe Hundefreunde

Die Praxis ist vom 30.03.15 bis einschließlich 11.04.15 geschlossen. Ab dem 13.04.2015 sind wir gut erholt wieder für Sie da!

Wir wünschen allen Mensch-Hund-Teams ein schönes Osterfest und freuen uns auf ein Wiedersehen!

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Wenn Hunde zum Psychologen müssen – WDR Lokalzeit Südwestfalen

WDR- Lokalzeit Südwestfalen vom 12.03.2015

WDR- Lokalzeit Südwestfalen vom 12.03.2015

Wer gestern den WDR-Beitrag zum Thema “Wenn Hunde zum Psychologen müssen” verpasst hat, kann ihn für einige Zeit noch in der Mediathek des WDR ansehen.
Vorgestellt wurden zwei Fälle aus meiner Praxis und eine Tierärztin stand als Expertin im Studio für Fragen zum Thema bereit.
Mein herzlichster Dank geht an den Auto des WDR Juan Yanez Mejias, der übrigens auch, durch einen Beitrag vor einigen Jahren, für meinen damaligen Berufswechsel verantwortlich war ;c), desweiteren an Andrea Lübke, Bianca, Mia und Benny Fern – für den Mut ihre eigene Geschichte vor der Kamera zu erzählen. Danke an Dr. Yvonne Mense – von der Tierärztlichen Praxis Dr. Riedel-Kaufhold – für ihre Bereitschaft dem WDR als Expertin, für Fragen zum Thema, zur Verfügung zu stehen. Und vor allem Danke, unseren vierbeinigen Protagonisten Lucy und Theo.
Link zum Video

MAX – der Terror-Krümel

Terror-Krümel Max konnte gar nichts für seine Unruhe Foto: Gabriele Ramseger

Terror-Krümel Max konnte gar nichts für seine Unruhe
Foto: Gabriele Ramseger

Am 03.05.2014 war es soweit!

Max -ein 8 Wochen alter Golden Retriever- ist in unser Zuhause eingezogen.

Wir hatten uns bewusst für eine Welpe entschieden. Unser Ersthund Leo -ein Labrador, 11 Jahre- ist ebenfalls mit 8 Wochen in unsere Familie gekommen und ist einfach nur ein „Traumhund“.

„Naiv“ wie wir waren -das wissen wir heute- haben wir gedacht, mit unserer Hundeerfahrung und dem super Leo ist es ein „leichtes“ Max genauso zu erziehen.

 

 

 

Doch weit gefehlt! Der Traum wurde zum Albtraum!

 

-Max hat stundenlang Leo mit den Zähnen malträtiert (teilweise blutig)

-Max hat tgl. bis zu 20 Stunden gebellt

-Max hat kaum geschlafen

-Max hat alles zerbissen

-Max hat es geschafft, dass menschlicher Besuch bei uns immer weniger wurde

-Max konnte nicht an der Leine gehen und er war vom ersten Tag an der „Buddelkönig“

Buddelkönig Max Foto: Bettina Meisterjahn

Buddelkönig Max
Foto: Bettina Meisterjahn

Also ab zur Hundeschule, hat bei Leo ja auch funktioniert. Voller Euphorie ging es zur 1. Welpenstunde. Schon in der 1. Stunde mussten wir Max ins Auto bringen, weil er ausdauernd bellte und somit den Unterricht störte. Die nächsten Stunden waren nicht viel effektiver. Ein direkter Welpenkontakt fand nicht statt. Es wurde Theorie vermittelt. U.a. Hunde müssen nicht spazieren gehen und brauchen keinen Kontakt zu anderen Hunden. Als dann Max doch mal Kontakt zu einer anderen Welpe aufnehmen durfte, stand er ca. 10 Sek. über diesen Hund. Sofort wurde Max entfernt, wir zur Seite gezogen und uns wurde angeraten Max abzugeben, da er ein Leithund sei und für Leo nicht gut ist.

Nächster Versuch mit einer Hundetrainerin. Das Erstgespräch dauerte eine Stunde. Uns wurde angeraten das Körbchen an eine andere Stelle zu platzieren und den Hund abzugeben, wenn wir mit ihm überfordert wären. Noch sei er jung genug dafür. Auf die versprochene Video-Kamera zum Aufnehmen bestimmter Situationen warten wir heute noch.

Nächster Versuch. Schnupperstunde in einer weiteren Hundeschule. Max und ich standen brav am Rand und schauten den anderen Hunden zu. Wie immer bellte Max. Die Hundetrainerin verzog das Gesicht drehte sich um, griff zur Wasserpistole und Max bekam 2 Ladungen Wasser ins Gesicht gespritzt. Solche Erziehungsmethoden wollten wir nicht!

Unsere Nerven lagen aber mittlerweile ziemlich blank. Jeder Spaziergang war eine Qual. Die Verhaltensweise von Max im Haus hatte sich nicht verbessert.

Unser Wunsch, Hilfestellung für das Verhalten von Max zu bekommen, schien in weite Ferne gerückt zu sein.

Dann kam der Tipp einer Bekannten. Ruf mal Frau Meisterjahn an. Das haben wir dann auch getan. Wir wollten uns und Max noch eine Chance geben.

Mit gemischten Gefühlen sahen wir dem Erstgespräch entgegen. Wieder jemand der uns dazu riet Max abzugeben?

Aber es kam anders. Nach dem Erstgespräch (dauerte wesentlich länger als eine Stunde) wussten wir, Max bleibt bei uns.

Mit der Unterstützung von Frau M. schaffen wir das.

Max als Welpe mit "Obersüßfaktor" Foto: Gabriele Ramseger

Max als Welpe mit “Obersüßfaktor”
Foto: Gabriele Ramseger

Es wurde für Max ein individueller Trainingsplan erstellt, ein Geschirr besorgt, das Futter umgestellt und ein Tierarztbesuch angeraten. Max war tatsächlich krank und wurde entsprechend behandelt. Auch wir „Zweibeiner“ bekamen in den folgenden Übungsstunden unsere Hausaufgaben. Denn inzwischen haben wir begriffen, dass bestimmtes theoretisches Hintergrundwissen notwendig ist, um den Hund zu verstehen und entsprechend mit ihm arbeiten zu können. Über die Körpersprache und über die Motivation eines Hundes wussten wir nicht wirklich viel. Somit haben wir Signale, die Max ausgesendet hat, einfach übersehen.

 

Es war ein langer und mühsamer Weg. Aber mit der unendlichen Geduld und dem Fachwissen von Frau M. hat sie uns in vielen Übungseinheiten zu Hause und im Freilauf gelehrt, auf unseren Hund und seine Signale zu achten.

Wir sind heute in der Lage, bestimmte Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen. Unerwünschte Verhaltensweisen zu verhindern und erwünschtes Verhalten zu markern und zu belohnen. Wir sind gelassener und geduldiger im Umgang mit Max geworden. Wir können Hundebegegnungen besser einschätzen, Max aus bestimmten Stresssituationen rausholen bzw. ihn rechtzeitig umlenken. Rückschläge waren und sind immer noch da (werden aber immer weniger!). Dann schalten wir halt einen Gang zurück und fangen wieder von vorne an!

Unsere Spaziergänge heute sind keine Qual mehr. OK, am Buddeln müssen wir noch arbeiten!!

Und die geführten Lern-Spaziergänge sind der Hit. Es ist ein Genuss zu sehen, wie glücklich Max dabei ist. Da sind aber auch so viele tolle Hunde und Zweibeiner.

Uns ist bewusst, dass wir mit Max noch einen langen Lernweg vor uns haben. Wir gehen ihn gerne,

da es sich für diesen Hund einfach lohnt. Wir wissen ja wo wir Unterstützung bekommen!

 

Unser 1. Ziel haben wir für uns erreicht. Einen absolut entspannten Hund zu Hause, keinen Beller mehr, kein aggressives Verhalten mehr gegenüber Leo. Besucher kommen auch wieder, da wir erlernte Entspannungsübungen immer besser einsetzen können. Und schlafen kann er jetzt stundenlang.

 

Und das alles haben wir mit Liebe, Geduld, viel Verständnis für den Hund

und vor allem mit der Arbeitsweise von Frau Meisterjahn hinbekommen.

 

„DANKE“  für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Max heute -  geliebt und verstanden

Max heute – geliebt und verstanden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind froh, dass wir auf den Tipp unserer Bekannten gehört haben

und können Frau Meisterjahn mit guten Gewissen weiterempfehlen.