Lernen Sie Ihren Hund zu verstehen!

Rasmus – Jack Russel Terrier – Artgenossen – / Leinenaggression

Rasmus Foto: Melina G. aus Sundern

Rasmus
Foto: Melina G. aus Sundern

Mein Name ist Rasmus ich bin ein 4 Jahre alter Jack Russel Terrier.

Am liebsten bringe ich mein Frauchen zu Verzweiflung. Mein Glück – sie liebt mich trotzdem abgöttisch.

Wenn ich lange genug etwas versuche gibt sie meinem treuen Blick und meiner -ich gebe zu-“penetranten” Beharrlichkeit nach. So konnte ich schon früh mit ihm Bett schlafen oder auch mich nur hinsetzten wenn ich es wirklich will.

Aber am meisten regte ich sie auf, wenn ich bei der Begegnung mit anderen Hunden mein volles Programm abzog. Das wäre mich voll in die Leine zu schmeißen und so laut zu bellen wie ich kann. Angriff ist eben die beste Verteidigung. Meine Knie tun manchmal weh und ich habe Angst mich nicht wehren zu können. Außerdem drückte mich dieses doofe Geschirr und hat heftig gezwickt immer wenn ich andere Hunde sah.

Dann kam der Tag als mein Frauchen sich mit einer Bekannten unterhielt die bei einer Hundepsychologin waren. Ab da änderte sich mein Leben. Sie telefonierte mit Frau Meisterjahn und die kam auch bald zu Besuch. Es wurde viel über mich gesprochen. Frauchen und Herrchen bekamen viele Tipps und praktische Anleitungen für mich. Sie fanden das super und suchten öfter das Gespräch mit Tina. Anfangs fand ich das nicht so toll aber meine Futterlieferanten waren voller Euphorie. Dann hab ich gemerkt das sie mich besser verstehen, mehr mit mir machen und es macht richtig Spaß! Also DANKE Tina!

Sie waren mit mir beim Tierarzt und ich bekam etwas für meine Knie. Ein neues Geschirr habe ich auch bekommen – und zwar maßgeschneidert- jawohl! Ich wollte es zuerst auch nicht anziehen. Doch es gab echt leckere Übungen dazu und ich stellte fest, dass es gar nicht zwickte. Dann haben wir geübt an der Leine zu laufen. Aber anders als sonst. Als das klappte habe ich mich mit einer netten Hundedame getroffen. Was hatte ich erst eine Panik zu Anfang! Doch ich musste nie direkt zu ihr und Frauchen hat mich beschützt und mir einen Ausweg gezeigt. Dann war es auf einmal gar nicht mehr schlimm und wir sind gemeinsam über die Wiesen geflitzt.

Dabei ist mir auch aufgefallen das es nicht schön ist meine Zeitgenossen anzubellen, es ist viel schöner gemeinsame Ausflüge und Spielnachmittage zu machen. Manchmal gehen wir mit einem ganzen Rudel spazieren. Ein tolles Gefühl! Da hab ich echt was verpasst. Herrchen und Frauchen gehen ganz entspannt mit. Sie haben manchmal noch Fragen an Tina und mit ihren Tipps ist unser Zusammenleben ruhiger und Schöner geworden. Von mir aus darf Tina uns öfter besuchen.

Euer Rasmus